Fragen & Antworten

Die Shade Films sind ausschließlich für den Einsatz im Innenraum vorgesehen und dürfen keiner Außenbewitterung ausgesetzt werden.

Staub und loser Schmutz können vorsichtig mit einem weichen Baumwoll- oder Mikrofasertuch entfernt werden. Fingerabdrücke lassen sich mit milder Seifenlauge oder einem geeigneten Schaum-, Glas- oder alkoholischen Reiniger beseitigen.

Nicht verwendet werden dürfen Lösungsmittel, Scheuermittel, abrasive Substanzen oder scharfkantige Reinigungswerkzeuge. Beim Fensterputzen muss das Rollo hochgefahren werden, damit keine Reinigungschemikalien auf die Folie gelangen.

Handschuhe helfen, Fingerabdrücke, Fett, Verschmutzungen und Kratzer zu vermeiden. Empfohlen werden saubere Baumwollhandschuhe.

Nein. Die Folie darf niemals gefaltet oder geknickt werden, da dadurch bleibende Falten und Beschädigungen entstehen können.

Sie sollten in der Originalverpackung, horizontal sowie bei möglichst stabiler Temperatur und Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Rollen dürfen nicht an den Enden angehoben werden.

Größere Zuschnitte sollten aufgerollt oder auf einer geeigneten Hülse transportiert und mit beiden Händen getragen werden. Kantenkontakt, Anlehnen, Stöße und Abrieb sind zu vermeiden.

Arbeitsflächen und Werkzeuge müssen sauber sein. Seitlich sollte zur Rollo-Hardware jeweils mindestens 5 mm Abstand eingehalten werden. Wickelrohre sollten verstärkt und gerade sein.

Ja. Für jedes Projekt sollte das Risiko thermischer Spannungen unter Berücksichtigung der vorhandenen Verglasung und eines ausreichenden Abstands zwischen Glas und Rollo geprüft werden.

TSER steht für Total Solar Energy Rejection. Der Wert gibt an, welcher Anteil der gesamten Sonnenenergie durch das geprüfte System zurückgewiesen wird. Ein höherer Wert steht in der Regel für einen geringeren solaren Wärmeeintrag.

Ein UV-Block von 99 % bedeutet, dass nur ein sehr geringer Anteil (hier 1%) der im definierten Prüfbereich erfassten UV-Strahlung durch das System gelangt. Der Wert darf nicht mit der Zurückweisung der gesamten Sonnenenergie verwechselt werden.

IR-Reflexion betrachtet nur den infraroten Bereich. TSER berücksichtigt die gesamte solare Energie und ist deshalb für die Gesamtbewertung des sommerlichen Wärmeschutzes aussagekräftiger.

LT beschreibt die Transmission sichtbaren Lichts, SR die Reflexion der Sonnenstrahlung und TSER die insgesamt zurückgewiesene Sonnenenergie. Die Werte beantworten daher unterschiedliche Fragen.

Alle drei Kennwerte beschreiben den solaren Wärmeeintrag, verwenden aber unterschiedliche Definitionen oder Referenzen. SHGC und g-Wert geben den durchgelassenen Energieanteil an; SC ist ein relativer Wert gegenüber einer Referenzverglasung.

Glas und Sonnenschutz wirken als Gesamtsystem. Glasart, Beschichtung, Scheibenaufbau und Abstand beeinflussen Reflexion, Absorption, Transmission und damit die resultierenden Leistungswerte.

Das hängt von der jeweiligen Messung ab. Die Werte im RHODESHADE Produktkatalog 2026 sind laut Messhinweis für die Kombination mit 4 mm Klarglas angegeben. Die Messbedingung sollte bei jedem Wert genannt werden.

Ja. Transparente reflektierende Shade Films können solare Energie zurückweisen und gleichzeitig einen Blick nach außen ermöglichen. Wie stark beide Eigenschaften ausgeprägt sind, hängt vom gewählten Folientyp ab.

Typische Anwendungen sind Büro- und Hochhäuser, Bildungsbauten, Gesundheitsgebäude, Wohnräume, Flugsicherungstürme, Kontrollräume und weitere Bereiche mit hohen Anforderungen an Blendkontrolle und Sicht.

Das System kann projektbezogen Ziele bei Energie, Tageslicht, Sichtverbindung, Blendkontrolle und thermischem Komfort unterstützen. Eine automatische Zertifizierung oder garantierte Punktzahl ergibt sich daraus nicht.

Die Auswahl richtet sich nach den Projektprioritäten: Wärmeschutz, Blendkontrolle, Tageslicht, klare Durchsicht, Privatsphäre, Blackout, Gestaltung sowie vorhandene Verglasung und Systemtechnik.

Je nach ausgewähltem System sind manuelle Bedienung, Motorantrieb sowie eine Einbindung in kabelgebundene, drahtlose oder gebäudeautomatisierte Steuerungen möglich.

Ausgewählte Folientypen können für Branding, visuelle Kommunikation oder architektonische Gestaltung bedruckt werden. Eignung und Auswirkungen auf die Leistung müssen für den konkreten Aufbau geprüft werden.

Eine geringere Lichttransmission reduziert in der Regel die Helligkeit und kann den Blendschutz verbessern. Für guten visuellen Komfort müssen jedoch auch Kontrast, Ausrichtung, Nutzung und Sichtverbindung berücksichtigt werden.

Eine Fensterfolie wird direkt und dauerhaft auf das Glas geklebt. Eine Shade Film wird als bewegliches Material in ein innenliegendes Rollo- oder Sonnenschutzsystem integriert.

Reflektierende Varianten priorisieren eine hohe solare Reflexion und Wärmeschutzleistung. Nicht reflektierende Varianten haben eine zurückhaltendere Reflexionswirkung und können andere Schwerpunkte bei Optik und Durchsicht setzen.

Transparente Folien erhalten abhängig vom Typ Licht und Durchsicht. Blackout-Ausführungen sind für eine sehr starke Lichtabschirmung vorgesehen und ermöglichen keine Sicht nach außen.

Tageslicht-Privatsphäre bedeutet, dass bei einer helleren Außenumgebung die Einsicht von außen erschwert werden kann, während der Blick nach außen teilweise erhalten bleibt. Die Wirkung hängt von den Lichtverhältnissen ab.

Nicht in gleicher Weise. Ist es innen heller als außen, kann die Einsicht von außen deutlich zunehmen. Tageslicht-Privatsphäre ist daher kein vollständiger Sichtschutz für alle Lichtverhältnisse.

Nicht zwingend. Maximalwerte können aus unterschiedlichen Varianten oder Prüfaufbauten stammen. Deshalb sollten Werte immer einem konkreten Folientyp und einer klaren Messbedingung zugeordnet werden.

Durch die Reflexion eines Großteils der Sonnenstrahlung entsteht weniger Wärmeeintrag im Raum.

Die Kühllast sinkt. Die tatsächliche Energieeinsparung muss für das Gebäude bewertet werden.

Absorbierende Materialien erwärmen sich und geben Wärme an den Raum ab. Eine hohe Reflexion weist einen größeren Anteil der Sonnenenergie zurück nach Außen, bevor daraus übermäßige Wärme im Gebäude entsteht.

Ein geschlossenes innenliegendes System bildet eine zusätzliche ruhende Luftschicht und verringert den Wärmeverlust. Die Höhe der Wirkung hängt von Verglasung, Systemaufbau, Randabständen und Nutzung ab.

Eine Nachrüstung kann bei geeigneten bestehenden Rollo- oder Sonnenschutzsystemen möglich sein. Die technische Eignung, Dimensionierung, Wickelwelle und Befestigung müssen vorab geprüft werden.

Die Werte werden mit anerkannten Mess- und Berechnungsverfahren ermittelt. Entscheidend sind die verwendete Norm, der genaue Probenaufbau, die Verglasung und die Installationsbedingungen.

Klasse 4 ist die höchste Klasse in der Kategorie nach der genannten Norm und steht für bestmögliche Wirkung unter den festgelegten Bewertungsbedingungen.

Nein. Simulationsergebnisse zeigen Potenziale unter definierten Annahmen. Die tatsächliche Einsparung hängt unter anderem von Standort, Gebäude, Verglasung, Nutzung, Steuerung, Anlagentechnik und Energiepreisen ab.

Sonneneinstrahlung, Außentemperatur, Fensterflächen, Ausrichtung, Dämmstandard, Nutzung und Kühlsystem unterscheiden sich. Deshalb muss die Wirkung projektspezifisch bewertet werden.